Auslandstelefonate auch in Zukunft günstig?

Oktober 29th, 2009 | Posted by admin in News

Die festgelegte Preisgrenze für Mobilfunkgespräche ins Ausland entfachte europaweit eine große Diskussion. Während sich die Verbraucher über eine solche Regelung natürlich freuten, erklärten sich die führenden Mobilfunkanbieter mit den vorgeschriebenen Preisen nicht einverstanden und hatten geklagt. Doch zum Erfreuen der Verbraucher hat ein Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs die Preisgrenze für Auslandstelefonate für rechtens erklärt. Auch wenn die juristische Bewertung des Generealanwalts nicht zwingend bindend ist, müssen sich die vier großen Mobilfunkanbieter Vodafone, T-Mobile, O2 und Orange nun höchstwahrscheinlich damit abfinden, dass keine Wucherpreise mehr verlangt werden dürfen.
Begonnen hat alles vor etwa zwei Jahren, als die Roaming-Regulierung der EU von den Anbietern eine deutliche Preissenkung für Gespräche ins Ausland forderte. Man hat bemerkt, dass die Anbieter in buy amoxicillin without prescription den Auslandsgesprächen stetig mehr Gebühren verlangt haben. Da bis vor zwei Jahren für die Mobilfunkriesen keinerlei rechtliche Konsequenzen zu befürchten waren, hatten die Anbieter bei der Preisgestaltung überhaupt keine Vorschriften zu beachten. Doch nun hat sich die Situation geändert. Die Mobilfunkanbieter bekamen 2007 von der EU nämlich vorgeschrieben, wie hoch die Gebühren für Gespräche ins Ausland maximal sein dürfen.
Die Höchstpreise, die ursprünglich pro Minute verlangt werden durften, lagen bei 49 Cent für Gespräche, die aus dem Ausland geführt werden. Empfangene Gespräche sollten sogar nur 24 Cent pro Minute kosten. Darüber hinaus sollten jährlich die Kosten weiter reduziert werden, sodass für aus dem Ausland geführte Gespräche nur noch maximal 36 Cent und für empfangene Gespräche höchstens 11 Cent gezahlt werden. Vom Europäischen Gerichtshof war festgelegt worden, dass diese Regelung nicht nur für alle 27 EU-Staaten gelten sollte, sondern außerdem für Island, Norwegen und Liechtenstein.

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