Kostenfalle mobile Internet-Nutzung?

April 26th, 2009 | Posted by admin in News

Nicht nur die Handyflatrate war es, die das mobile Surfen immer attraktiver hat werden lassen, sondern auch der Ausbau der Datenverbindungs-Optionen und wesentlich günstigere Nutzungsentgelte. Allerdings tauchen immer mal wieder unerwartet hohe Rechnungen auf, die beim mobilen Surfen entstanden sind. UMTS und HSDPA sind Datenraketen, die recht schnell übertragen – und mit der Schnelligkeit steigt auch die Masse, sodass eine Volumen-begrenzte Handyflatrate auch mal schnell an ihre Grenzen stößt. Hat der Nutzer gar keine Handyflatrate gebucht, kann es richtig teuer werden. Weiter bleibt zu bedenken, dass das Gros der Nutzer sich kaum mit den eigenen Tarifen auseinandergesetzt hat, sodass es nicht verwunderlich scheint, dass die Rechnungen – Handyflatrate hin oder her – plötzlich bodenlos zu werden scheinen. So besteht kaum Kenntnis darüber, dass Musik-Downloads oder andere Dienste – Navigation, Videos oder can you buy prescription drugs online without a prescription sonstiges – einfach ihren Preis haben. Diese fallen auch nicht mehr in die Handyflatrate, sodass dafür gesondert gezahlt werden muss.

Auch das Ausland kann zur Kostenfalle werden: Im angrenzenden europäischen Ausland tankt es sich etwa preiswerter. Fährt der Nutzer nun dorthin, um das Auto vollzutanken, navigiert sich via mobiles Internet oder lädt währenddessen einen Song herunter, wird es richtig teuer – alles wegen der Unachtsamkeit des Nutzers. Jüngst wurde ein Fall bekannt, in dem ein Fernfahrer 46.000 Euro zu zahlen hatte – obwohl er eine Handyflatrate fürs mobile Surfen nutzte. Allerdings war diese aufs Inland begrenzt. Ein 13-stündiger Download im Ausland hat ihn in diese Kostenfalle gebracht. Es sei also zur Vorsicht gemahnt: Die Handyflatrate macht das Surfen einfacher, aufpassen sollte man dennoch, um nicht unnötig zu zahlen!

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 Both comments and pings are currently closed.